JFw legt Leistungsspange ab

von Frank Reimann

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Jugendfeuerwehr. Die Erlangung der Leistungsspange erfordert die erfolgreiche Absolvierung von fünf Leistungsbewertungen bei denen die Jugendlichen eine gute körperliche und geistige Haltung unter Beweis stellen müssen. Innerhalb einer Gruppe von neun Mitgliedern sind die Disziplinen Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, eine Schnelligkeitsübung, der Aufbau eines Löschangriffs nach Feuerwehr-Dienstvorschrift und ein theoretischer Fragenkomplex zu bewältigen. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche im Alter von 15 – 18 Jahren und sie müssen mindestens ein Jahr Mitglied in der Jugendfeuerwehr sein. Neben guten Ergebnissen bei den sportlichen Disziplinen kommt es bei diesen Prüfungen aber auch besonders auf gemeinschaftliches Handeln, die persönliche Haltung der einzelnen Mitglieder und ein geschlossenes Auftreten der Gruppe an. Feuerwehrtechnisches Können und Wissen sind natürlich auch gefragt und werden entsprechend bewertet. Eigentlich Anforderungen die für jedes Mitglied einer Jugendfeuerwehr machbar sind und Ansporn sein sollten, die Leistungsspange abzulegen. Schade nur, dass sich auch in diesem Jahr wieder nur eine Mannschaft aus dem gesamten Elbe-Elster Kreis dieser Prüfung gestellt hat. Gut vorbereitet stellten sich Mitglieder der Mannschaft „Elsterland“ am vergangenen Samstag der Prüfungskommission unter Leitung von Marten Frontzek und Benjamin Jüngling aus Sonnewalde. Auch diese Mannschaft wurde aus mehreren Jugendwehren gebildet. So gehörten ihr vier Kameraden aus Schilda, jeweils zwei aus Rückersdorf und ein Kamerad aus Oppelhain an. Trainiert wurden sie von Peggy Krebs aus Oppelhain, Steffen Thielemann aus Schilda und Enrico Barth aus Rückersdorf. Begleitet wurde die Mannschaft von zahlreichen Eltern und natürlich ihren Betreuern. Und wie gut das Training war zeigte sich am Ende der Prüfung. Mit einem sehr guten Gesamtergebnis von zwanzig Punkten haben alle das Prüfungsziel erreicht. Entsprechend der geltenden Altersreglung für die Vergabe der Leistungsspange konnte diese an Richard Babben, Philipp Fiebig, Justin Fiedler, Antonio Hoffmann, Robin Mühlberg, Willi Nieswandt, Dustin Steinke und Max Thielemann verliehen werden. An Paul Mertsching konnte die Leistungsspange nicht vergeben werden, da er noch nicht das Mindestalter erreicht hatte. Für ihn war es aber ein sehr gutes Training und hat die Gruppe sehr gut bei der Erfüllung der Prüfungsaufgaben unterstützt und zu deren Erfolg beigetragen. Ein besonderes Lob erhielt die Mannschaft von Marten Frontzek für die sehr gute Disziplin und Ordnung während der Prüfung. Sie haben damit einen wirklich sehr guten Gesamteindruck hinterlassen. Als Dank und Anerkennung gab es für alle Teilnehmer dann noch ein gemeinsames Abschlusstreffen bei der Feuerwehr Schilda.

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